Abzocke & Betrug beim Altgold-Verkauf – Goldankauf
Posted in Allgemein on August 22nd, 2011 by 6079 Smith W. – 2 Comments
Es ist unglaublich wie die privaten Alt-Gold-Verkäufer in Deutschland abgezockt werden.
Heute (22.08.2011) habe ich einen Selbstversuch gestartet.
Mit anfänglich verheerenden Aussichten, wendete sich das Blatt letztendlich doch noch zum Guten.
Verkauft werden sollte ein Ring aus 585er Rotgold, 14 Karat, Gewicht 1,65 Gramm.
Der Verkaufs-Gewinn für diesen Ring schwankte um sage und schreibe 100%.
Als Richtmaß für einen fairen Preis benutzte ich den Goldankaufspreis von http://www.scheideanstalt.de/?id=233
Laut Scheideanstalt.de hätte ich für die 1,65 Gramm Gold meines alten Goldrings 35,05 Euro erhalten müssen. Pro Gramm 585er Altgold also 21,24 Euro.
Nun recherchierte ich in meinem näheren Umkreis alle Goldankäufer und landete in drei Geschäften.
Ankäufer #1: ein alteingesessener Uhren und Schmuckhändler in Bad Salzungen, dort bot man mir nur unverschämte 9 Euro pro 1 Gramm (statt gerechten 21 Euro)(ein Betrüger wie er im Buche steht)
Ankäufer #2: ein Bestellshop in Bad Liebenstein bot mir immerhin lächerliche 10,21 Euro pro Gramm (anstelle von 21 Euro), auch eine absolute Frechheit! (Abzocke hoch Zehn)
Ankäufer #3: hingegen, die Quelle- u. Postagentur Inh. A. Lechelt [LINK] zahlte einen absolut fairen Preis von 20 Euro pro 1g 585er Rotgold.
FAZIT:
Es zahlt sich also aus, die Preise zu vergleichen, und es ist eine
Qual mit ansehen zu müssen, wie viele Deutsche ihr Vermögen zum Fenster hinauswerfen und auf Betrüger hereinfallen.
Mein Goldring erbrachte in Bad Liebenstein ganze 33,00 Euro.
In Bad Salzungen (12 km weiter) hätte man mir nicht einmal die Hälfte dafür gezahlt, dort wollte man mir nur 14,00 Euro geben.
Mit Verlaub, aber diese Preisunterschiede haben nichts mehr mit Wettbewerb zu tun. In meinen Augen ist das BETRUG und sollte juristisch verfolgt werden.
Von unserer jetzigen, deutschen Regierung aber, welche sich mit Rettungsschirmen und Euro-Bonds momentan selbst aufs Kreuz legen lässt, kann man kein Einschreiten erwarten.
Also muss man selber nachrechnen um sich vor Scharlatanen zu schützen!
Wer sein Altgold nicht unbedingt verkaufen muss, sollte dies ohnehin in diesen unsicheren Zeiten nicht tun.
Falls aber einmal “Not am Mann ist”, muss man die Preise kennen um sich nicht übers Ohr hauen zu lassen.
Tipps zum Verkauf von Altgold:
1. Den aktuellen Goldpreis nachschlagen:
z.b. hier http://www.goldprice.org/spot-gold.html
2. Vor dem Verkauf den Feingehalt des Schmucks selbst ermitteln. Den Feingehaltstempel auf dem Schmuckstück suchen.
3. Den Schmuck von einem Unabhängigen vorher auf einer Feinwaage wiegen lassen, zb. Juwelier.
4. Mit dem Feingehaltstempel (z.b. 333, 585) und dem Gewicht können sie den genauen Wert ihres Schmuckstückes selbst ermitteln.
5. Der Alt-Gold-Ankaufspreis darf nicht unter 20% des aktuellen Goldpreises liegen. 10% und weniger wären ideal. Für Silber gilt das Gleiche. Die Scheideanstalt und Goldankäufer haben auch Kosten.
Ich hoffe sehr viele Altgold-Verkäufer nehmen sich diese Ratschläge zu Herzen!
Die Postagentur mit Lottogeschäft in Bad Liebenstein unter der Leitung von Herrn Lechelt macht mit dem momentanen “Goldenen Umtauschgeschäft” zwar den wenigsten Gewinn, aber Ehrlichkeit wird sich auszahlen.
Ich empfehle allen Goldverkäufern uneingeschränkt dieses Ladengeschäft in Bad Liebenstein.
Vielen Dank für die kompetente Beratung und Fairness Herr Lechelt!
Und mögen alle Gold-Betrüger demnächst ihre gerechte Strafe erhalten!…
Zum Teufel mit diesen erbärmlichen Bauernfängern!








Soeben wurde die psychologisch wichtige Marke von 1100 Dollar beim Goldpreis erreicht. Am 6. November 2009 um ca. 15:46 Uhr kostete die Unze Feingold 1101,25 Dollar. (London Bullion Market Association)







